Golfspielen für Kinder

Benefizturnier spielte 13.700.- EUR ein

Benefiz Golfturnier 2020

 

Unser Leben, unser Alltag – einfach Alles – hat sich in den vergangenen Monaten stark verändert. Kaum etwas ist noch, wie es vor der Corona Pandemie war. Am stärksten betroffen sind die Schwächsten unserer Gesellschaft – Kinder mit Behinderungen, vernachlässigte Kinder, kranke Kinder oder Kinder mit sonstigen Einschränkungen. Diesen Menschen gilt es zu helfen.

„Wir sind richtig froh, dass wir unser jährlich stattfindendes Benefizturnier wieder haben durchführen können.“ erklärte Harro Hefermann, der mit seiner Frau Claudia diese Turniere seit 2003 organisiert.

Zunächst musste das Turnier im Frühsommer ausfallen, weil die Coronakrise, die Durchführung nicht erlaubt hatte. Dass das Turnier dann im September doch noch stattfinden konnte, ist der umsichtigen Betreuung von Familie Mack – den Eigentümern des Golfclubs – zu danken. Es konnten alle Corona Vorschriften vollständig umgesetzt werden. Abstandsregeln, die Hygienevorschriften und das Maskentragen des Servicepersonals waren vorbildlich.

Auf der wunderschönen Golfanlage Wiesloch Hohenhardterhofhof gingen viele begeisterte Golfer an den Start, um für behinderte und benachteiligte Kinder, aber auch für die Gesundheitsförderung, Gewalt- und und Suchtprävention an Heidelberger Grundschulen zu Golfen.

Gemeinsam mit dem Lionsclub Heidelberg Mittlere Bergstrasse und den Golfanlagen Hohenhardterhof organisierte das Großsachsener Ehepaar Hefermann dieses Turnier. Zum bereits 18. Mal trafen sich Gleichgesinnte im GC Wiesloch, um auf der wunderschönen Golfanlage Wiesloch-Hohenhardterhof für einen guten Zweck zu Golfen.

„Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir dieses Benefizturnier haben durchführen können und wiederum Geld für gute Zwecke sammeln konnten“, sagte der Präsident des Lions Clubs Heidelberg Mittlere Bergstraße, Peter Depre, der sich damit auch bei den beiden Organisatoren Claudia und Harro Hefermann und allen Mitwirkenden bedankte. Das Turnier war ein voller Erfolg. Einschließlich mehrerer nachträglich eingegangener Spenden, kam eine stattliche Spendensumme von 13.700,-- Euro zusammen. „Wir danken allen Teilnehmern und Sponsoren. Wir hoffen Sie alle im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen“, so Depre.

Das Spendenkonzept umfasst zum einen die Unterstützung des „Babynestes“ einem Kleinstkinderheim, mit derzeit 10 Plätzen, das ein vorübergehendes Zuhause bietet für missbrauchte und misshandelte Kinder, für Spastiker, für Kinder, die beatmet werden müssen oder sich im Wachkoma befinden. Nach jahrelanger intensiver Betreuung ist es das Ziel, diese Kinder wieder in die eigene intakte Familie zu integrieren, oder eine neue Familie zu finden. Das seit 1966 existierende Kleinstkinderheim hat in dieser Zeit über 1600 Kinder wieder in Familien zurückführen können.

Unter dem Motto „ Kinder stärken für die Zukunft“ wird mit dem Programm Klasse2000 die Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention an Heidelberger Grundschulen unterstützt. Kinder sind voller Wissensdrang und haben Spaß an einem aktiven und gesunden Leben. Diese positive Haltung wollen wir mit der Unterstützung des Programms „Klasse 2000“ fördern, damit Kinder einen gesunden Lebensstil entwickeln und ihr Leben ohne Sucht und Gewalt meistern. In Heidelberg haben mittlerweile über 50% aller Grundschulen „Klasse 2000“ eingeführt. Dieses Programm wird ausschließlich privat, das heißt vor allem von den Lionsclubs finanziert.

Trotz der Corona Pandemie konnte der Unterricht von Klasse2000 erfolgreich durchgeführt werden. Auch für den Fall eines erneuten Lockdowns haben die Verantwortlichen von Klasse2000 mit dem „Klaro-Labor“ ein digitales Lernprogramm entwickelt. Im „Klaro-Labor“ finden Lehrer und Schüler sowohl interaktives Tafelmaterial, als auch Arbeitsblätter und Videoanimationen mit Spielen, Übungen und Entspannungsgeschichten. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, unterstützt ausdrücklich als Schirmherrin das Programm „Klasse2000“.


 


 

(von links) Claudia und Harro Hefermann, (Mitte) Peter Depre, (rechts) Helga und Ulrich Mack