2019/2020

Präsident Jürgen Neidinger

 

Im Lionsjahr 2019/2020 war Lionsfreund Jürgen Neidinger (Bankvorstand a.D., Jahrgang 1950) Präsident. Unter dem Motto: „Begegnungen“ war das Lionsjahr, das ein außergewöhnliches wurde, aufgestellt.

 

Der erste Clubabend fand in unserem neuen Domizil, dem Schloßhotel Molkenkur statt. Wir sind froh, dass wir uns für diese Lokation entschieden haben. Es stimmt alles und dazu wird noch ein herrlicher Blick auf Heidelberg geboten.

 

Das Jahresprogramm beinhaltete einige Höhepunkte.

 

Das traditionelle Benefiz-Golfturnier, organisiert von Claudia und Harro Hefermann, eröffnete die Aktivitäten im Lions-Jahr und es war, wie die Jahre zuvor, ein toller Erfolg. Die eingespielten Gelder, die Summe war beträchtlich, kamen der „Klasse 2000“ und dem „Babynest Schönau“ zugute.

 

      

 

Breit gestreut waren die Themen der Clubabende.

Zunächst führte uns ein Reisevortrag von Frau Shadi Pelikan in den Iran, zu seinen Kunstschätzen, Landschaften und den Menschen.

Notar Menk referierte über das Thema: „Vorsorgen – aus juristischer Sicht – mit Vollmacht und Patientenverfügung“.

Mit der nächsten Referentin, Frau Kern, sprachen und diskutierten wir über „Was Kunst uns gibt“.

Zu Zeiten von Donald Trump war es äußerst spannend einem excellenten Amerikakenner, Herrn Prof. Junker, zu dem Thema „Implodieren die USA“ zuzuhören und anschließend mit ihm zu diskutieren.

Ein Referent aus der Finanzwelt, Herr Kolb, stellte uns ausführlich und gut verständlich, unterschiedliche Formen der Vermögensverwaltung vor.

 

Neben unseren Clubabenden gab es noch vielfältige gemeinsame Aktivitäten, die unser Clubleben bereichert haben.

So besuchten wir „Union Investment“ in Frankfurt und hörten einen hochinteressanten Vortrag über die Lage an den Kapitalmärkten. Stuttgart war ein Reiseziel mit dem Besuch der Stuttgarter Börse. Aber auch zu dem Thema „Faszination der Gewürze“ gab es in Stuttgart einiges zu hören.

Die traditionelle jährliche Wanderung führte uns unter Anleitung von Sigrid und Gerhart Knöppel bei idealem Herbstwanderwetter auf die herrliche Kalmit-Hütte in der Pfalz.

Kunstgenuss und Museumsbesuche rundeten das Lions-Jahr ab.

Wir besuchten die Ausstellung „Inspiration Matisse“ in der neuen Kunsthalle in Mannheim und die Art Karlsruhe, eine Messe für zeitgenössische Kunst. Museumdirektor Prof. Hepp führte uns exklusiv durch die Ausstellung „Königskinder“ im Kurpfälzischen Museum Heidelberg.

 

Ein besonderes Erlebnis in diesem Club-Jahr war die Reise per 5-Sterne-Bus nach Hamburg. Wir nahmen Quartier direkt in der Elbphilharmonie. Von unseren Zimmern hatten wir einen grandiosen Blick in die neue Hafencity und den Hafen.

Natürlich wurde Hamburg per Bus und Boot ausgiebig erkundet.

Das kulturelle Programm begann mit einer Vorstellung in der Staatsoper. Wir sahen das Ballett „Der Nussknacker“ von John Neumeier.

Das Schmankerl der Reise war jedoch das Konzert im großen Saal der Elbphilharmonie mit dem weltbekannten Tenor Juan Diego Florez. Das Publikum in der ausverkauften Elphi hat sich sogar zu einem Geburtstagsständchen animieren lassen, denn Florez hatte an diesem Tag seinen 50. Geburtstag.

 

 

 

 

Mit den Halberstädter Lionsfreunden trafen wir uns mit einer kleinen Abordnung vom 6. bis 8. März in Halberstadt. Der Club feierte 2020 sein 30jähriges Bestehen und im Rahmen einer Festveranstaltung im Rathaus von Halberstadt habe ich im Namen unseres Clubs zu dem Jubiläum herzlich gratuliert und über die Mithilfe bei der Gründung des ersten Lions-Club in der damaligen DDR berichtet. Mit dabei hatte ich einen Spendenscheck über 1000,-- Euro für ein soziales Projekt.

 

 

In Halberstadt wurde schon über Corona gesprochen. Gibt man sich die Hand oder belässt man es bei einer kurzen Geste? Die Meinungen waren ambivalent und einige haben sich noch herzlich und überschwänglich in den Armen gelegen.

Doch dann zu Hause wurde das öffentliche und soziale Leben nach und nach massiv eingeschränkt. Durch die weltweite Pandemie mussten alle geplanten Clubabende und Aktivitäten abgesagt werden; der Lockdown bestimmte unser Leben. Das Lionsjahr 2019/2020 war praktisch beendet und wird durch Corvid-19 unvergesslich bleiben.

 

Insgesamt kann ich, trotz des unfreiwillig verkürzten Lionsjahres resümieren, dass wir unsere gemeinsame Aufgabe, Menschen zu helfen und durch aktives Handeln gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, voll erfüllen konnten. Mit unserem hohen Spendenaufkommen haben wir viele soziale Einrichtungen, beispielhaft sei genannt: Klasse 2000, Babynest Schönau und Heimstätte Talhaus, unterstützt.

 

 

Am 28. Juni 2020 wurde das Amt des Präsidenten an unseren Lionsfreund Peter Depré im Rahmen einer Feier übergeben.

Das war in der Coronazeit möglich, da wir mit dem geforderten Abstand auf der Terrasse unseres Vereinslokals die Übergabe feiern konnten.